Gesellschaft

Ohne den Willen, sich zu integrieren, geht nichts

15. Oktober 2018

Hat Deutschland die Integration seiner „Gastarbeiter“ verhindert? Diese in der Türkei geborene Autorin meint: Für den ersten Schritt sind nicht die Deutschen verantwortlich. Ein Gastbeitrag.

Serap Güler machte unlängst deutlich, dass viele „Gastarbeiter“, unter ihnen die eigene Familie der Autorin, sich als Opfer sehen, und zwar als Opfer der deutschen Gesellschaft. Deutschland habe mit fehlenden Angeboten die Integration verhindert. Doch so einfach funktioniert die Schuldzuweisung nicht. Zur Integration gehören natürlich Sprachkenntnisse und Kenntnisse des Einwanderungslandes. Doch der erste Schritt dazu ist der Wille des Einzelnen, den man nicht erzwingen kann.

Ohne den Willen, sich zu integrieren, geht nichts. Sehr klar erklärt Frau Güler diesen Punkt anhand des Beispiels ihres Vaters: „Mein Vater hatte tatsächlich den Anspruch, nie Deutsch zu lernen.“ Noch deutlicher kann man den Unwillen zur Integration nicht beschreiben. Wie Serap Güler dann aber dazu kommt, die Schuld den Deutschen zuzuschreiben, weil angeblich keine richtigen Deutschkurse vermittelt wurden, ist mir unverständlich.

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